Rostocker Horizonte – Ein Ausflug nach Warnemünde

Zum dritten Mal rief die Brauerei Rostocker zum Fotowettbewerb „Rostocker Horizonte“ auf. Die 600 besten Bilder wurden letzten Freitag Abend in Warnemünde auf einer Großbildleinwand am Strand gezeigt. Ein guter Grund nach Warnemünde zu fahren!

 

Da wir noch Zeit bis zur Fotoshow hatten, nutzten wir diese um am alten Strom entlang zu schlendern. Einige Fischkutter, Ausflugsboote, Geschäfte und dicke Möwen sind hier zu finden. Der Weg führt geradewegs zum Leuchtturm, dem Strand und zur Westmole. Auf dem Weg in Richtung Westmolenfeuer peitschte uns bereits der Wind den Sand ins Gesicht.

Kreuzfahrtschiffe gehören hier mit zum Hafenbild

Der Wind war heute wieder großes Thema. Er pustete wie verrückt und drückte die Ostsee in schäumenden Wellen an den Strand. Die Sonne schien und ein paar malerische Wolken schoben sich über den Himmel. Es war fantastisch. Die getreiften Molenfeuer, der feine Sand der Durch die Luft fegt, die glücklichen Surfer in der Einfahrt der Schiffslinien und die über die Ostsee sausenden Kiter, machten die Szenerie des Warnemünder Ostseefeelings aus.

Surfer an der Westmole

Direkt unter dem Warnemünder Leuchtturm findet man das Restaurant „Teepott“. Das Restaurant zwischen Mole, Strand und Leuchtturm ist durch seine Bauart bereits auffällig. Es ist ein wenig hochpreisiger. Die Hauptgänge liegen ca. bei 15,-€ -25,-€. Unsere Kellnerin war freundlich und bediente uns teilweise beim vorbei laufen. Es war viel Betrieb, denn das Restaurant hat neben seiner guten Lage auch einen guten Ruf. Das Personal machte einen professionellen, zuverlässigen und fleißigen eindruckt.

Warnemünder Leuchtturm und das Restaurant Teepott

Was ich toll fand war, dass es Tafeln gab, auf denen man sich ganze Fische aussuchen konnte. Hier am Meer, wird natürlich gerne Fisch gegessen. Da ich mich ja generell schlecht entscheiden kann, habe ich den gemischten Fischteller mit Dorade, Steinbeißer, Lachs und Dorsch genommen. Als das Essen kam, waren wir erst so richtig begeistert. Die Anrichtung war eher weniger aufregend, aber es geht ja um den Geschmack. Der Fisch war großartig und auch mein Bruder schmeckte sein Schnitzel sehr gut.

 

Jetzt muss ich aber endlich vom Highlight schlecht hin erzählen! Kurz nach 19 Uhr wurden die Zuschauer der Rostocker Horizonte begrüßt. Der Wind pustete den feinen Sand durch die Menge, die Sonne blendete, das Meer rauschte hinter der Bühne. Sooooo eine fantastische Kulisse. Es war Gänsehaut pur. Ostsee von der schönsten Seite. Die beeindruckende Fotoshow hätte, trotz der mit dem Wind verbundenen Schwierigkeiten, keinen besseren Rahm finden können. Es wurde eine atemberaubende Fotoshow versprochen und die gab es dann auch.

 

Die Hochschule für Musik und Theater Rostock hatte extra für dieses Event Musik komponiert und begleitet. Ich war fast schon froh, dass es keines meiner Bilder in die Top600 geschafft hatte. Ich wäre vor lauter Gefühlsüberschwemmung wahrscheinlich ohnmächtig geworden und hätte nichts mehr mitbekommen. Trotzdem werde ich bis zum 4. Rostocker Horizonte Fotowettbewerb im nächsten Jahr ganz viel an meiner Fototechnik arbeiten, um zumindest 1 Bild auf der Leinwand wieder zu sehen 😉

 

 

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