Am Horizont Ostholsteins – Grüner Brink Fehmarn

Klapprad „Kalle“ und ich sind zum ersten Mal unterwegs. Da haben wir uns mal die Nordküste Fehmarns mit dem Naturschutzgebiet Grüner Brink angeschaut. Fischbrötchen mit Meerblick und Sonnenschein inklusive.

Im Norden von Fehmarn befindet sich das Naturschutzgebiet Grüner Brink. Mein Weg führte mich zum Parkplatz am Niobe Denkmal. Zwischen Parkplatz und Meer liegt ein Stück Wald und der Deich. Durch diesen Landesschutzdeich und die damit voraus gehende Änderung der Strömungsverhältnisse, ist der Nehrungshaken mit den Strandseen und somit das Naturschutzgebiet „Grüner Brink“ entstanden. Hier fühlen sich zahlreiche Wasservogelarten wohl. Von weitem kann man sie beobachten. Sie ziehen sicherlich einige Ornitologen an den Rand der Wiesen und Seen.

Ich bin einen kleinen Schlenker durch den Wald gefahren und habe zahlreiche Brombeerbüsche entdeckt. Jetzt ist die beste Jahreszeit zum Brombeeren pfücken. Also, ein heißer Tipp für alle Marmeladenkocher!

„Undimmerdrandenken Eskönnteauchschönwerden“ Nachricht am Gatter zum Weg durch den Grünen Brink

Ich bin dem Deich Richtung Puttgarden gefolgt. Fußgänger können auch ein Stück über einen Weg durch das Naturschutzgebiet gehen. Dieser Weg ist mit einem Gatter abgesperrt. Fahrradfahrer bleiben aufm Deich. Der Weg ist schön eben und es gibt keine Straße. Eine super Möglichkeit für einen Ausflug mit Kindern oder Klappradfahrern ohne Gangschaltung. Einer der vielen Möglichkeiten hier auf Fehmarn.

Einen Zwischenstop legte ich in der Beltbude ein. Ein nettes, kleines Restaurant in traumhafter Lage. Zahlreiche Fahrradfahrer hatten bereits Ihre Räder hier geparkt. Strandkörbe waren in Richtung „Pötte-Kieken-Puttgarden“ gerichtet. Hinter dem Lokal gibt es öffentliche Toiletten und einen Parkplatz. Einige hundert Meter weiter fegen hier die Kiter über die Ostsee. Vor der Beltbude befindet sich ein Spielplatz und der Zugang zum Badestrand. Das Wasser ist hier flach und somit ein toller Ort für kleine Strandburgenbauer und Badenixen.

In der Beltbude gibt es Beltburger, kaltes Flens, Fischbrötchen und einen jungen Mann mit beneidenswerten Locken, der noch mehr strahlt, als die Sonne an diesem Tag und freundlich seine Kunden bedient. Die Urlauber sind leider nicht so locker und entspannt, wie die Lage und das Personal hier. Der Typ mit den Locken reißt es aber wieder raus und während ich nun auf dem Rasen sitze und in mein Matjesbrötchen beiße, habe ich auch wieder vergessen, dass ich mich fast geärgert hätte.

Wenn man von hier aus weiter in Richtung Puttgarden fährt, kommt man am Kiter-Revier vorbei und der Strand wird zu einem wilden Kiesstrand mit verschiedenen Pflanzen und im Wind segelnden Möwen. Die Scandlines – Pötte, die nach Rödby / Dänemark rüber fahren, sind hier ganz deutlich zu sehen. Vor diesem Küstenstreifen sieht man auch andere Schiffe. Hier entlang verläuft auch die Route der Fähren von Kiel nach Klaipeda. Ich weiß nicht, ob man diese Pötte auch sehen kann. Ich habe nur noch einen Frachter beobachten können.

Strand bei Puttgarden

Um das Niobe Denkmal und meinem Ausgangspunkt, dem Parkplatz, gibt es einen Sandstrand mit ein paar Dünengräsern und hellblauem Meer. Außer ein paar FKKlern zwischen den Gräsern und ein paar Spaziergängern mit Ihren Hunden, waren hier kaum Menschen. Es war ein stürmischer Tag und der Wind war etwas frisch. Zu erreichen war ich hier nur noch schlecht. Mein Handy behauptete ich wäre bereits in Dänemark. Also, lümmelte ich mich in den Sand und beendete den Ausflugstag mit einem Nickerchen am Strand von Fast-Dänemark.

Strand am Niobe Denkmal

Übrigens habe ich eine Seite entdeckt, auf der Strände, wie hier bewertet werden: Grüner Brink bewertet vom Beach Inspector

Grüner Brink – 2,5 km langer Küstenstreifen

Die NABU ist auch hier Vorort und bietet Führungen an

Hotelzimmer findet Ihr hier:

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