Leuchtturm auf dem Dornbusch – Hiddensee

Dieses Wahrzeichen von Hiddensee ist natürlich ein Muss für jeden Inselbesucher. Also, ‚rauf auf’s Fahrrad und los geht’s zum Leuchtturm auf dem Dornbusch im Norden der Insel. Komm doch mit!

Wir haben uns morgens gleich auf den Weg gemacht. Immer am Deich längs, von Vitte nach Kloster, eine Runde am Hafen gedreht und hoch zum Leuchtturm. Hinter Kloster führen zwei Wege dorthin. Die Kutschen nehmen den einen Weg, wir haben den anderen genommen. Erst habe ich versucht der Steigung tapfer entgegen zu strampeln, musste doch schon bald kapitulieren und den Rest des Weges schieben. Ganz schön anstrengend.

Ein Blick über die ganze Insel

Ca. auf der Mitte der Strecke findet man sich an einem wundervollen Aussichtspunkt wieder. Hier gibt es verschiedene Plätzchen um sich nieder zu lassen. Dort findest du verschiedene Bänke zum sitzen und sogar ein Holzbett zum Liegen. Hier kannst du entspannt den Blick in die Ferne schweifen lassen. Von diesen Plätzen hat man fast die ganze Insel der Länge nach im Blick. Eine traumhafte Aussicht. Neben mir höre ich die Leute sagen „Guck mal da die Fischer“ oder auch uns mit dem Finger in den Himmel zeigen „Guck mal da hinten liegt das Boot“. Genieße den Blick und die damit einhergehenden kleinen und großen Details. Die Ferne und die Nähe. Wenn Ihr mich fragt, ist dieser Ausblick sogar schöner als vom eigentlichen Ziel, dem Leuchtturm.

Ein wenig weiter verbieten bereits Schilder das weitere Mitnehmen der Räder. Wir hatten sowieso keine Lust mehr zu schieben und schlossen die Fahrräder an. Um die Ecke gebogen, dann der erste Blick auf den schicken, kleinen Leuchtturm. Tatsächlich ist er nur 28 m hoch. (zum Vergleich, sein Ketschup-Mayo-geringelte Kollege von Amrum ist fast 42 m hoch). Für die Schiffahrt liegt das Leuchtfeuer aber dennoch gut sichtbar auf einem 72 m hohem Hügel. Bis zu 45 km (fast 25 sm) scheint sein weißes Licht rings herum auf das Meer.

Leuchtturm auf dem Dornbusch
Leuchtfeuer Dornbusch

Es geht hinauf auf den Leuchtturm

Eine Steintreppe führt hoch zur Aussichtsplattform. Alle Stufen sind nummeriert. Kurz vor dem letzten Stück befindet sich ein bisschen Platz, wo wir unsere Rucksäcke kurz abgestellt haben, um auf dem Rundgang damit nicht zu stören. Hier befinden sich ein paar Infotafeln mit der Geschichte des Leuchtturms und seinen Wärtern. Dann führt noch eine schmale, steile Treppe hoch zum Aussichtsrundgang. Hier bitte auf den Kopf aufpassen 😉

Wir waren recht früh dran, verpassten aber knapp eine Schulklasse. Oh! Was war ich froh, den schmalen Rundgang, oben auf dem Turm, nicht mit einer Schulklasse teilen zu müssen. Mit vielen Menschen fühle ich mich vor der Gitterumrandung doch etwas unsicher.

Von oben hat man natürlich einen super Blick. Wir hatten gelesen, dass wenn man ein wenig Glück und somit klare Sicht hat, kann man sogar die dänische, weiße Steilküste der Insel Mön erkennen. Diese liegt 54 km weit entfernt. Da wir gerade Glückskinder sind, konnten wir tatsächlich die weißen Klippen in der Ferne sehen. Spannend ist es auch, die Flugmanöver der Mehlschwalben zu verfolgen. Ein toller Anblick, wie sie so schnell ihre Runden durch den Himmel neben dem Leuchtturm ziehen.

Leuchtturm

Leuchtfeuer Dornbusch – Im Dornbuschwald 1- 18565 Kloster

Eintritt 3,-€ Erwachsene, 1,50€ Kinder ab 6 Jahren, Kinder unter 6 Jahren dürfen nicht mit hoch auf die Aussichtsfläche

Öffnungszeiten: Täglich zwischen 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr, außer ab Windstärke 6 und bei Schlechtwetter, dann ist kein Zutritt erlaubt.

Weitere Leuchtturm Geschichten:

Dahmeshöved

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Holtenau

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Helgoland / Düne

Amrum

 

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